| Bei geöffnetem Gehäusedeckel wird die Siebtrommel manuell aus der
Zentrifuge gehoben. Der nun freiliegende Lackbehälter wird mit Farbe oder Beschichtungsmittel, die Siebtrommel mit den zu beschichtenden Teilen gefüllt und wieder in die Zentrifuge eingesetzt. |
| Der Lackbehälter wird durch Betätigung des Handhebels angehoben, wodurch
die Siebtrommel mit dem Füllgut in die Farbe oder das
Beschichtungsmittel eingetaucht wird. Sind alle Teile mit Farbe oder Beschichtungsmittel bedeckt, wird der Lackbehälter wieder abgesenkt. |
| Der Gehäusedeckel wird geschlossen und mit Hilfe eines Schwenkhebels
verriegelt. Jetzt kann die Zentrifuge gestartet werden. Die gewünschte
Trommeldrehzahl wird über ein Handrad der Spreizscheibenverstellung
eingestellt. Durch die Zentrifugalkraft wird die überschüssige Farbe oder das Beschichtungsmittel von den Teilen abgeschleudert und durch Bohrungen im Trommelmantel in den Lackbehälter zurückgeführt. Die Schleuderdauer hängt von der Konsistenz der eingesetzten Farbe oder des eingesetzten Beschichtungsmittels und der Beschaffenheit der zu tauchenden Teile ab. Damit alle Teile gleichmäßig gefärbt oder beschichtet werden, ist die Tauchlackier-Zentrifuge mit einer Reversierschaltung ausgerüstet. Durch Umkehrung der Drehrichtung verändern die Teile ihre Lage und werden somit von der abfließenden Farbe oder dem Beschichtungsmittel noch einmal überzogen. |
| Durch Betätigung der Stopptaste wird die Siebtrommel auf Drehzahl null
heruntergefahren. Der Gehäusedeckel lässt sich jetzt öffnen und die
Trommel kann herausgehoben werden. Die gefärbten oder beschichteten Teile müssen eventuell zum Nachtrocknen in einen Trockenschrank verbracht werden. |